SC Union Oldesloe

 

Die Spielzeit 1983/84 – Allgemeines

 

Montag, 9. Januar 1984

Einladung zur Hauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung 1984 findet am Freitag, 27. Januar 1984 um 20.00 Uhr in unserem Vereinslokal Café Vaterland, Hamburger Straße 15, statt.

Tagesordnung: 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit; 2. Genehmigung des Protokolls der Hauptversammlung 1983; 3. Ehrungen; 4. Bericht des Vorstandes; 5. Kassenbericht; 6. Kassenprüfungsbericht; 7. Haushaltsplan für das Geschäftsjahr 1984; 8. Entlastung des Vorstandes; 9. Neuwahlen a) 1. Vorsitzender, b) Schriftführer, c) Jugendwart, d) Kassenprüfer, e) Kassenprüfer; 10. Verschiedenes (Anträge sind vor Tagungsbeginn dem Vorstand einzureichen).

SC Union Oldesloe von 1907 e.V., 1. Vorsitzender.

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.1.1984

 

Freitag, 27. Januar 1984

Hauptversammlung beim SC Union

Neuer Vorstand: Harry Ringel löste Claus Kritsch ab

(st) Der SC Union Oldesloe hat einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Claus Kritsch gab sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Harald Ringel ab. Claus Kritsch erklärte der Versammlung, daß ihn unternehmerische Verpflichtungen für eine erneute Kandidatur keinen Freiraum lassen.

Aus dem Vorstand scheidet auch die langjährige Schriftführerin Martina Jeromin aus. Ihren Platz nimmt Dieter Hahn ein. An die zweite Stelle im Vereinsvorsitz tritt Willi Thiess, bisheriger stellvertretender Fußballobmann beim SC Union.

Dieser neue Vorstand hat drei Mitglieder aus dem Fußballerlager in seinen Reihen, was diesem Teil des Sportlebens neue Impulse geben könnte, die der Sportclub dringend braucht. Die ersten Zeichen in diese Richtung wurden noch vom alten Vorsitzenden gesetzt, der in seinem Bericht die Forderung stellte, sofort die Talente aus der A-Jugend in den Ligakader einzubauen.

Die Geschäfte des SC Union sind geordnet. Wenn auch der Gesamtetat keine großen Summen ausweist, ist die Haushaltung des Vereins kein leichtes Spiel. Neben den Mitgliedsbeiträgen sind nur geringe Sondereinnahmen zu verbuchen. Ein Drittel der Gesamtkosten nimmt die Bewirtschaftung und Unterhaltung von Gebäude und Sportplatz ein. Der größte Teil daraus sind Energiekosten.

Der Verein ist jedoch bekannt für sein Gesellschaftsleben und stellt die materiellen Werte nicht zu sehr in den Vordergrund. So fand die vor kurzer Zeit stattgefundene "Rot-Weiße Nacht" wieder besondere Anerkennung bei Mitgliedern und Gästen.

Anerkennung fanden auch die treuen Mitglieder des Vereins. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Siegfried Röpke, Artur Röpke, Uwe Beringer, Heinz Borrek und Gerhard Schaar geehrt. Schaar erfüllte zwanzig Jahre ein Ehrenamt im Verein.

Erneut entbrannte eine heftige Diskussion um den Zustand des Spielfeldes im Kurparkstadion. Die schlechte Anlage bereitet den Verantwortlichen und Sportlern große Sorge. So wurde der bisherige Vorsitzende Kritsch (Mitglied der Stadtverordnetenversammlung) noch einmal heftig angegriffen, als er erklärte, daß für den Haushalt 1984 keine Mittel eingeworben werden konnten. Er versprach dann auch, daß das Tiefbauamt sich jetzt um die Planung bemüht.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.2.1984

 

Mittwoch, 2. Mai 1984

Der SC Union und die Breakdancer

(mth) Der SC Union Oldesloe, der schon auf dem letzten Stadtfest in Bad Oldesloe 1982 mit einem Stand, auf dem unter anderem außerordentlich spannende Wettkämpfe im Sackhüpfen ausgetragen wurden, vertreten war, hat auch für das diesjährige Stadtfest wieder großes vor. Unter der bewährten Regie von Stimmungsmacher „Ede“ Lorenz soll in diesem Jahr eine Oldesloer Stadtmeisterschaft im Breakdance ausgetragen werden.

Damit die ganze Angelegenheit auch so richtig klappt – ganz ohne Vorbereitung läuft die Chose nicht –‚ ist für alle Interessenten eine Voranmeldung vorgesehen. Wer beim großen Verrenkungswettbewerb, für den mit Sicherheit zahlreiche Pokale zur Verfügung stehen werden, mitmachen will, sollte sich möglichst umgehend unter der Oldesloer Telefonnummer 84694 (Kurparkstadion) oder 82805 (Udo Lorenz) anmelden, oder besser noch morgen (Donnerstag) um 18 Uhr ins Union-Vereinsheim zu einer Vorbesprechung kommen. Die Vorbereitungen nämlich, in Verbindung mit dem Stadtfest aus dem Stadion „Rote Erde“, wie das Kurparkstadion im Volksmund auch genannt wird, ein Zentrum für Breakdancer zu machen, laufen auf Hochtouren.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.5.1984

 

Mittwoch, 30. Mai 1984

Sportvereine auf dem Stadtfest

Der SC Union, der VfL und die DLRG mischen bei dem großen Fest kräftig mit

(mth) Wenn am kommenden Wochenende das dritte Oldesloer Stadtfest steigt, dann stehen auch die Sportvereine der Stadt nicht abseits. Zumindest von drei Vereinen beziehungsweise Abteilungen wissen wir, daß sie sich aktiv am Geschehen in der Oldesloer Innenstadt beteiligen werden.

Natürlich, in erster Linie, um den hoffentlich wieder sehr zahlreichen Besuchern Kurzweil und Unterhaltung zu bieten, aber auch, um sich selbst ins Gespräch zu bringen, um mit möglichst vielen Leuten über Ziele und Angebote, wenn nötig aber auch Sorgen und Probleme zu reden. Kurz: Etwas Reklame für sich zu machen.

Schon auf dem letzten Stadtfest war der SC Union Oldesloe auf dem Hof hinter dem Haus 14 in der Hindenburgstraße vertreten. Sackhüpfen und Torwandschießen um wertvolle Pokale war damals angesagt und weil diese Spiele viel Anklang fanden, werden sie an gleicher Stelle wieder angeboten. Aber die Crew um den Vorsitzenden Harald Ringel und Spaßmacher „Ede“ Lorenz hat sich noch einiges dazu einfallen lassen.

Veranstaltet wird von den Männern aus dem Kurparkstadion die erste Oldesloer Stadtmeisterschaft im Breakdance. Die Verrenkungskünstler werden am Sonnabend ab 16.30 Uhr im „Vorlauf“ erste Kostproben von ihrem Können abgeben und am Sonntag ab 15.30 Uhr geht es dann endgültig um Titel und Ehrenpreise.

Ehrenpreise haben, sofern sie schnell genug waren, die Rennschweine schon errungen, die am letzten Wochenende in Bargteheide für so viel Aufsehen sorgten. Sie sind an beiden Festtagen vormittags in ihren Boxen zu besichtigen, und es scheint nicht ausgeschlossen, daß sich erste Fanclubs für die schnellen Säue bilden.

Der Landwirtschaft verbunden zeigen sich die Unioner auch mit einer zweiten Ausstellung, auf der sie Oldtimer-Trecker und -Bulldogs – der älteste stammt aus dem Jahr 1926 – präsentieren. Wohl auch um zu zeigen, mit wieviel Kraft man im nächsten Jahr seine Fußballteams wieder aufpäppeln will, die ja, wenn es hart auf hart kommt, alle eine Klasse tiefer als in der letzten Saison spielen müssen.

Die Traktoren sind, im Gegensatz zu den Rennschweinen, ganztägig zu besichtigen, auch dann noch, wenn „Ede“ Lorenz jeweils am 20 Uhr mit seiner Disco zu Tanz für Jung und Alt aufruft.

So viel Aktivität bei den „Rot-Schwarzen" hat natürlich auch die „blau-weißen“ Fußballer vom VfL nicht ruhen lassen, und auch sie haben sich ein vielfältiges Programm für ihren eigenen Stand an der Hude zwischen dem Teppichgeschäft und dem Blauen Haus ausgedacht. Außer der Möglichkeit, sich dort einmal aus erster Hand über die Abteilung und den Förderkreis zu informieren, präsentiert man einen Fanshop mit Wimpeln, Aufnähern, Autoaufklebern, Anstecknadeln und bedruckten T-Shirts.

Ferner werden eine Verlosung und ein Gewinnspiel mit vielen Preisen stattfinden und eine Oldesloer Schüler-Jazzband soll für musikalische Unterhaltung am Stand sorgen. Für die Abrundung des Ganzen soll schließlich ein ständig ablaufender, selbstgedrehter Videofilm über den Trainings- und Spielbetrieb im VfL sorgen, und Hunger und Durst brauchen Besucher des VfL-Standes auch nicht zu leiden.

Dritter Sportverein auf dem Stadtfest, von dem wir wissen; ist die DLRG-Ortsgruppe Bad Oldesloe mit einem Informationsstand in der Fußgängerzone. Auf mehreren Klönabenden im Clubheim haben sich die Rettungsschwimmer groß darauf vorbereitet. Auch sie wollen natürlich gerne vor allem möglichst ausführlich über ihre Aufgaben und Ziele unterrichten, haben aber auch fleißig gebastelt – Scherenschnitte, Brandmalereien u.a. –‚ was sie nun der Öffentlichkeit vorstellen und anbieten wollen, und beim Würfelspiel oder einem Versuch an einem Glücksrad gibt es bei der DLRG auch etwas zu gewinnen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.5.1984

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