SC Union Oldesloe

Die Spielzeit 1982/83 – Allgemeines

 

Dienstag, 10. August 1982

SC Union besteht 75 Jahre

Eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Höhen und Rückschlägen

(js) Mit einer großen Festwoche, die morgen mit dem Lokalderby Union Oldesloe gegen VfL Oldesloe beginnt, begeht der SC Union Oldesloe in dieser Woche sein 75. Gründungsjubiläum. Am Freitag, Sonnabend und am Sonntag soll dieses denkwürdige Ereignis mit einem Riesenprogramm, das sowohl sportliche als auch gesellschaftliche Höhepunkte enthält, gebührend gefeiert werden.

75 Jahre SC Union Oldesloe, ein Stück Oldesloer Sportgeschichte. Dabei hat der Verein alle Höhen und Tiefen des Sports durchlebt und ist auch von den Auswirkungen des Terrorregimes in den schwärzesten Jahren der deutschen Geschichte nicht verschont geblieben.

Der SC Union Oldesloe wurde im Jahre 1907 als Arbeiterturnverein (ATV) gegründet. Bereits nach weniger als einem Jahr hatte der neue Verein über 100 Mitglieder, eine Zahl, die noch stieg, nachdem sich der Turnverein Einigkeit angeschlossen hatte. Aus den drei anderen, zu dieser Zeit existierenden Oldesloer Sportvereinen, dem

Männerturnverein von 1862, dem Oldesloer Ballspiel-Club von 1906 und dem FC Teutonia von 1902 entstand später der VfL Oldesloe.

Nach dem Zusammenschluß mit dem TV Einigkeit änderte sich der Name des neuen Oldesloer Sportvereins bereits zum erstenmal: ATV Einigkeit nannten sich die Sportler fortan. Im Vergleich zur heutigen Zeit lief auf dem sportlichen Sektor beim ATV kaum etwas: Es wurde Turnen, Leicht- und Schwerathletik betrieben. Doch Turnhallen gab es damals in Bad Oldesloe noch nicht. So mußte der ATV Einigkeit seine Turnstunden in den Sälen zweier Gastwirtschaften abhalten.

Besonderen Stellenwert genoß schon in den Gründerjahren der Spielmannszug des ATV. Daneben war der Fußball das zweite „Standbein“ des Vereins. Die erste Mannschaft des ATV spielte damals im Bezirk Mecklenburg/Lübeck stets eine gute Rolle und hatten nicht selten dänische oder schwedische Fußballer zu Gast.

Die folgenden Jahre waren für den Verein die schwersten in seiner Geschichte. Zwar konnten während des ersten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit alle Krisen gemeistert werden, doch sorgte das Gewaltregime des Dritten Reiches im Jahre 1933 für einen entscheidenden Rückschlag der Entwicklung: Der Verein wurde zwangsweise aufgelöst, sämtliche Sportgeräte beschlagnahmt und enteignet. Dabei gingen auch Musikinstrumente und sogar die Vereinschronik verloren.

Zwar wurde nach Kriegsende im Jahre 1946 die Neugründung des Vereins von den Alliierten genehmigt, doch fehlten zu diesem Zeitpunkt die notwendigen Mittel, um einen Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können. Zunächst gingen die Mitglieder des alten Vereins zum VfL Oldesloe, kehrten dann aber 1950, als der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden konnte, zu ihrem alten Verein, der sich jetzt ATSV Bad Oldesloe nannte, zurück.

Im ATSV wurden die Sparten Turnen, Spielmannszug, Fußball, Leichtathletik und Damenhandball eröffnet. 1. Vorsitzender war zu dieser Zeit Fritz Voigt. Schnell nach der Vereinsneugründung kehrten auch die sportlichen Erfolge zurück: Schon 1952 errang die Fußball-Mannschaft den Meistertitel der A-Klasse.

1957 stand für den ATSV dann das erste große Jubiläum an: Es wurde das 50jährige Vereinsbestehen gefeiert. Dabei waren wie früher Gäste aus Mecklenburg und Schweden, der Spielmannszug des Vereins war wieder die große Attraktion.

Im Jahr des ATSV-Jubiläums wurde dann in der Stormarner Kreisstadt ein weiterer Sportverein gegründet: Der Postsportverein Oldesloe. 1959 mußten sich die Sportler des ATSV erneut an einen neuen Vereinsnamen gewöhnen: Von nun an nannten sie sich TSV Oldesloe 07. Der Post SV und der TSV Oldesloe 07 spielten dann lange Zeit gemeinsam in einer Spielklasse. Nachdem der Post SV im Sommer 1966 erneut den Aufstieg nicht geschafft hatte, wanderten viele Spieler ab. Um weiterhin gegen den großen Ortsrivalen VfL Oldesloe bestehen zu können, machten sich in diesem Jahr der Post SV und der TSV Oldesloe 07 Gedanken über eine Zusammenlegung beider Vereine, was auch an den Schwierigkeiten mit den Spielanlagen, die beiden Vereinen zu schaffen machten, lag.

So kam es dann 1966, genau am 24. August, zum Zusammenschluß der Fußballer des Post SV Oldesloe und des TSV Oldesloe 07. Während der TSV dabei die Tradition mitbrachte, kam vom Post SV die höhere Fußball-Spielklasse in die „Ehe“.

Fünf neue Seniorenmannschaften gingen unter der neuen Bezeichnung SC Union Oldesloe 1966/67 in ihre erste Saison. Schon ein Jahr später schaffte die neue erste Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga, der langersehnte Durchbruch war geschafft!

Nachdem schließlich auch das Kurparkstadion als neue Spielanlage zur Verfügung stand, ging es beim SC Union unaufhaltsam nach oben: 1979 schaffte die Mannschaft schließlich die Meisterschaft von der Bezirksliga und stieg in die Landesliga-Süd auf, wo sie auch heute noch spielt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.8.1982

 

Dienstag, 10. August 1982

Programm der Union Festwoche

  • Mittwoch, 11. August 1982, 18.30 Uhr, Kurparkstadion: SC Union Oldesloe gegen VfL Oldesloe.
  • Freitag, 13. August 1982, 20 Uhr, Festzelt im Kurparkstadion: Stadtfestdiscothek mit Peter Meyer und Peter Jost.
  • Sonnabend, 13. August 1982, 13 Uhr, Stormarnhalle: Pokalturnier der Handballdamen; 14 Uhr, Kurparkstadion: Jubiläumsfeier im Festzelt; 14.30 Uhr, Kurparkstadion: Bezirkspokalspiel der Fußballdamen gegen Schmalensee; 16 Uhr: Punktspiel Landesliga Süd. SC Union Oldesloe gegen Heider SV II; 20 Uhr: Festzelt-Disco mit Harald Bernotat.
  • Sonntag, 15. August 1982, 9 Uhr, Kurparkstadion: Pokalturnier der Jugendmannschaften; 13.30 Uhr: Pokalturnier der Herrenmannschaften.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.8.1982

 

Donnerstag, 12. August 1982

75 Jahre SC Union Oldesloe, Unterhaltungsprogramm am Kurparkstadion:

  • Freitag, 13. August ab 19.30 Uhr Peter Meyer’s große Stadtfestdisco.
  • Sonnabend, 14. August ab 10 Uhr Großer Festball mit Harald Bernotat (Eintritt frei).
  • Sonntag, 15. August 10.30 Uhr Großer Frühschoppen mit dem Oldesloer Spielmannszug, 15 Uhr Jugenddisco mit Harald und Ede, 19 Uhr Disco für alle im Festzelt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 12.8.1982

 

Freitag, 13. August 1982

Sportler sind zwar für gute Kondition bekannt und oft auch unkonventionelle Leute, doch einen Festball schon um 10 Uhr zu beginnen, würde die Tanzlust nun wohl doch auf eine all zu harte Probe stellen, und selbst Harald Bernotat würden allmählich die Sprüche ausgehen.

Wer es sich noch nicht gedacht hat, dem sei hier noch einmal klar und deutlich gesagt: Der große Festball des SC Union mit Harald Bernotat an der Discothek im Festzelt am Kurparkstadion beginnt am Sonnabend, dem 14. August um 20.00 Uhr.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.8.1982

 

Sonnabend, 14. August 1982

Viel Lob zum Vereinsjubiläum

Uneigennützigkeit und Eigeninitiative sind die Tugenden des SC Union

(mth) Höhepunkt der Festlichkeiten zum 75jährigen Bestehen des SC Union Oldesloe war zweifellos der offizielle Festakt am Nachmittag in dem Festzelt, das auf dem Parkplatz vor dem Kurparkstadion aufgebaut war. Der Union-Vorsitzende Claus Kritsch hatte gerufen, und alles, was im Kreis und in der Stadt Rang und Namen hat, und sich dem Sport verbunden fühlt, war dem Ruf gefolgt. Die Liste der Ehrengäste wurde angeführt von Landrat Dr. Hans-Henning Becker-Birck, für die Stadt Bad Oldesloe waren Bürgerworthalter Gerhard Manns und Bürgermeister Gottfried Baethge erschienen, Landessportverbands-Vizepräsident Walter Busch, der Vorsitzende des Kreissportverbandes Stormarn, Hansjoachim Berg, und sein Geschäftsführer Jürgen Scharnow sowie Norbert Fischer (2. Vorsitzender) und Peter Jurczyk (Spielausschußobmann) vom Kreisfußballverband Stormarn führten die Vertreter des Sports an.

Claus Kritsch gab den Gästen noch einmal einen Abriß über die Geschichte des SC Union. Wechselvoll ist sie mit Sicherheit gewesen und hat durch Höhen und Tiefen geführt. Wenn alle Klippen gemeistert werden konnten und man jetzt einen gesunden Verein vorfindet, so Kritsch, sei das auf die Eigeninitiative zurückzuführen, die die verantwortlichen Frauen und Männer im Verein in der Vergangenheit und in der Gegenwart an den Tag gelegt hätten.

Bevor der SC Union und seine Vorgänger andere Stellen tim Hilfe für ihre Angelegenheiten angegangen wären, seien immer die eigenen Möglichkeiten voll ausgeschöpft worden. Aber der Verein ist auch jetzt in seinem Jubiläumsjahr nicht ohne Sorgen. Der Grandplatz im Kurparkstadion befindet sich in einem erbarmungswürdigen Zustand und Kritsch appellierte an die Verantwortlichen in der Stadt, eine Sanierung des Kurparkstadions so bald als möglich in Angriff zu nehmen.

Beide von Kritsch geäußerten Gedanken liefen dann wie ein roter Faden durch die Grußworte der Gäste. Die hervorragende ehrenamtliche Arbeit im Verein, vor allem auch in der Jugendarbeit, ohne die der Sport in seiner jetzigen Form undenkbar sei, und die bemerkenswerte Uneigennützigkeit, die auf diesem Gebiet gerade den SC Union Oldesloe ausgezeichnet haben, wurde von allen Seiten besonders hervorgehoben.

Aber auch für sein Problem, den Zustand des Kurparkstadions, erhielt der Jubilar Unterstützung. Bürgerworthalter Gerhard Manns gab das persönliche Versprechen ab, sich für eine Sanierung des seiner Ansicht nach nicht mehr funktionsgerechten Stadion einzusetzen, sobald es die Finanzen der Stadt erlauben, Landrat Dr. Becker-Birck sagte dafür die wohlwollende Unterstützung des Kreises zu und auch der Kreissportverband will mit seinem Prüfungsausschuß dafür mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Und die meisten der Gäste waren nicht mit leeren Händen gekommen. Schecks vom Kreis, vom Kreissportverband und vom CDU-Ortsverband, der von den eingeladenen Oldesloer Parteien als einziger durch seinen Vorsitzenden Uwe Rädisch vertreten war, wurden sogleich als Anzahlungen auf eine Sanierung des Kurparkstadions deklariert.

Aber auch Ballgeschenke anderer Gäste waren höchst willkommen, denn die Granddecke verschleißt Fußbälle weit schneller als auf Rasenflächen, so daß beim SC Union ein großer Bedarf an diesem Gerät besteht.

Das ideell aber wohl wertvollste Geschenk hatte Walter Busch mitgebracht, der dem Jubilar den Ehrenschild des Landessportverbandes Schleswig-Holstein überreichte.

Abschluß und Höhepunkt des Festaktes, bevor man zum geselligen Teil überging, war dann die Ehrung verdienter Union-Mitglieder. Hans-Dieter Tost, Artur Röpke, Willi Thiess, Rainer Papin, Wilfried Brück, Helmut Boje, Heinz Borrek, Gudrun Barendt, Dagmar Papstein, Udo Lorenz, Werner Mai, Karl Barendt, Dietrich Pophal, Wolfgang Lutz, Kurt Papstein, Ernst Ratsch, Christel Heller, Martina Jeromin, Uwe Schmoliner und Gerd Schaar wurden für ihren besonderen Einsatz und ihre langjährige Treue mit Ehrenurkunden und Ehrenteller ausgezeichnet.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.8.1982

 

Freitag, 29. Oktober 1982

Horst Fahl nimmt Abschied vom Fußball

(un) Am Sonnabend um 15 Uhr nimmt im Oldesloer Stadion ein Fußballspieler Abschied vom aktiven Sport: Horst Fahl. Seit dem Jahre 1945 ist Horst Fahl Mitglied beim VfL Oldesloe. Er begann seine „Karriere“ bei der ersten Knabenmannschaft, über die C- bis hin zur A-Jugend. Neben ihm spielten Richter, Körting, Friedrich, Sieveke u.a. Es war auch seine schönste Fußballzeit. Sein damaliger Trainer war kein geringerer als der kürzlich verstorbene „Tolle“ Stäcker.

Aus dieser Zeit kann Horst Fahl auch seine Kreisauswahlspiele hinzuzählen. Ferner kickte er auch in der Landesauswahl. Im Spiel Schleswig-Holstein gegen Hamburg war sein Gegenspieler damals Dieter Seeler, dem Spiel wohnte Sepp Herberger als Beobachter bei. Dies war im Jahre 1951.

Nach der beruflichen Veränderung, als Postbeamter wurde er zum Postamt Hamburg 1 versetzt, ging es im Jahre 1956/57 mit der Gründung des Post SV Oldesloe weiter. Er schaffte es mit der Mannschaft bis zur Kreisliga. Danach übernahm er für ein Jahr den „Präsidentenstuhl“ dieses Vereins, bis zur Fusion mit dem TSV 07 Oldesloe.

Horst Fahl gründete dann später die Jugendabteilung des SC Union Oldesloe mit und war bis 1969 Trainer und Betreuer dort. 1969 trat er wieder dem VfL Oldesloe bei, dort spielte er in der Altherrenmannschaft in der Holstenpokalrunde mit.

Sein vorerst letztes Spiel findet nun am Sonnabend um 15 Uhr im Oldesloer Stadion statt. Mit seinen ehemaligen Kameraden geht es gegen die Altherren-Mannschaft des VfL Oldesloe. Fortan soll nur noch trainiert werden denn „man muß sich ja fit halten“, sagte er kurz.

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.10.1982

 

Mittwoch, 24. November 1982

Ohne jeden Punktverlust und mit dem imponierenden Torverhältnis von 77:9 wurde der SC Union Oldesloe Herbstmeister in der Kreisklasse Süd der Fußball-A-Jugend Segeberg/Stormarn.

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.11.1982

 

Mittwoch, 26. Januar 1983

Jahreshauptversammlung des SC Union

(mth) In seinem Vereinslokal, dem „Café Vaterland“ führt der SC Union Oldesloe am Freitag dieser Woche ab 20 Uhr seine Jahreshauptversammlung durch. Auf der Tagesordnung stehen dabei unter anderem die Rechenschaftsberichte des Vorstands, der Kassenbericht, die Verabschiedung des Haushaltsplanes für 1983 und Neuwahlen (Kassenwart, 2. Vorsitzender).

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.1.1983

 

Freitag, 28. Januar 1983

Hauptversammlung beim SC Union

Alle Hoffnungen ruhen auf einer Renovierung des Kurparkstadions

(cv) Einen ruhigen Verlauf nahm die Jahreshauptversammlung des SC Union Oldesloe im Vereinslokal „Café Vaterland“. Sitzungsleiter Rolf Feddern hatte keine Schwierigkeiten bei der rund zweistündigen Versammlung. Allein die Frage, wann endlich mit einer Renovierung des Kurparkstadions gerechnet werden könne, wurde sehr nachdrücklich gestellt.

Die Mehrzahl der Versammelten zeigte sich deutlich verstimmt über den gegenwärtigen Zustand. Schon seit langer Zeit würde immer wieder gesagt, schon bald würde etwas passieren, bisher warte man jedoch vergeblich. Gerade ein Verein mit einer so starken Fußballsparte, so lautete der allgemeine Tenor, müsse auf besseren Platzverhältnissen bestehen. Da Union seinen Nachwuchs, trotz hervorragender Jugendarbeit, nicht allein aus den eigenen Reihen beschaffen könne, stände der Grandplatz wie eine Mauer im Weg. Alle Bemühungen, starke Spielerpersönlichkeiten zu Union zu holen, seien letztlich an diesem Umstand gescheitert.

Alle Versammelten waren sich einig, daß der Klassenerhalt der Landesliga-Mannschaft erreicht werden und als langfristige Perspektive ein neuer Rasenplatz her müsse. Der 1. Vorsitzende Claus Kritsch sieht eine weitere Schwierigkeit bei den erheblich gestiegenen Kosten für Energie und Verwaltung. VfL und Union sitzen laut Kritsch im gleichen Boot. Beiden Vereinen laufen die Kosten davon. Langfristig müsse man deshalb nach Lösungen suchen, die wieder zu finanzieren seien, meinte er. Trotz erhöhter Beiträge ist der Haushaltssatz für 1982 nicht erfüllt worden, dennoch hat der Vorstand den Haushalt konsolidiert.

Der Verein hatte am Ende des vergangenen Jahres 429 Mitglieder, einiges mehr als zu Beginn des Jahres. Die Fußballsparte ist immer noch die tragende Säule. Um für die ohnehin umfangreiche Nachwuchsarbeit öffentliche Gelder zu erhalten, stimmten die Mitglieder für eine Satzungsänderung. Damit setzt sich der Verein die Nachwuchsarbeit als Schwerpunkt.

Mit etwas mehr als 7000 DM wurde das Jubiläum des Vereins teurer als geplant. Die Mehrkosten entstanden allerdings nur, weil ein größeres Zelt gemietet worden war.

Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Harald Ringel gewählt. Ringel hatte diese Tätigkeit bereits seit dem Rücktritt von Gerhard Schaar im Herbst 1982 kommissarisch ausgeübt. Auch Kassenwartin Christel Heller erhielt erneut das Vertrauen. Gerhard Schaar wurde neuer Kassenprüfer.

Der Vereinsvorsitzende Claus Kritsch ehrte auf der Veranstaltung folgende Mitglieder: Werner Tost, Winfried Burg, Uwe Brandt, Waldemar Driever, Jürgen Reimann, Ernst Heller, Werner Thom, Helmut Rohwedder, Manfred Timm, Christel Borrek sowie Gerhard Ratsch. Die silberne Ehrennadel erhielt Hermann Bössow.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.2.1983

 

Mittwoch, 22. Juni 1983

Die Fußball-A-Jugend des SC Union Oldesloe hat sich in der Kreisklasse Süd mit 37:3 Punkten und 125:17 Toren ganz überlegen den Meistertitel geholt und steigt damit in die Leistungsklasse Segeberg/Stormarn auf. Ihre einzige Niederlage erlitt die Mannschaft ausgerechnet im letzten Punktspiel (1:3 beim SSC Hagen), aber da war ohnehin schon alles gelaufen. Trainer der Mannschaft, die im Kreispokalwettbewerb im Halbfinale nur knapp am Lokalrivalen VfL Oldesloe scheiterte und von Turnieren zwei erste, einen zweiten und einen dritten Platz mitbrachte, ist Rainer Papin. Er sieht den neuen Aufgaben in der höheren Klasse zwar zuversichtlich entgegen, hat aber doch auch ein paar Sorgen. Gut die Hälfte seiner Schützlinge wechselt in den Herrenbereich über, so daß er über Zulauf weiterer leistungswilliger Spieler nicht unglücklich wäre. Interessenten sollten sich bei ihm melden.

Die erfolgreiche Mannschaft: Trainer Rainer Papin, Co-Trainer Karl-Heinz Schulz sowie die Spieler E. Socouglu, T. Schwarz, H. Helms, G. Bach, W. Glodgowski, F. Tuchlinski, F. Hallier, A. Tomaschewski, U. Ostermann, J. Schulz, J. Schönfeld, A. Bielfeld und D. Rädisch.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.6.1983

 

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