Schuljahr 1958 - 59 Zeitraum Oktober - Dezember

 

Mittwoch, 8. Oktober 1958

Sportkämpfe ehemaliger Mittelschüler

n. – Einen neuen Weg bei der Pflege der Kameradschaft beschritten die ehemaligen Schüler der Oldesloer Mittelschule. Sie trafen sich im Stadion bei Sport und Spiel. Die Zahl derjenigen, die auch nach der Schulzeit Leibesübungen treiben, erwies sich als überraschend groß. Die Sportlehrkräfte der Schule waren bei der Abwicklung voll in Anspruch genommen.

Wie es die nachstehenden Ergebnisse zeigen, gab es zum Teil ausgezeichnete, allgemein aber beachtliche Leistungen:

  • 100 Meter: 1. Brüggemann 11,4 Sekunden, 2. Kößling 11,8, 3. Klemp 11,8.
  • 200 Meter: 1. Brüggemann 23,0 Sekunden, 2. Kößling 24,0, 3. Klaus Zeising 25,0; außer Konkurrenz Virus VfL) 23,7.
  • 400 Meter: 1. Brüggemann 50,4 Sekunden.
  • 1000 Meter: 1. Klaus Zeising 2:52,0 Minuten, 2. Hamann 2:53,5, 3. Hölzel 3:38:8.
  • 3000 Meter: 1. Scharnow 8:46,5 Minuten, 2. Zeising 10:20,0, 3. Martin Fröhlich 10:27,8.
  • Weitsprung: 1. Brüggemann 6,02 Meter, 2. Rolf Hesse 5,69, 3. Kößling 5,59.
  • Hochsprung: 1. Ahlers 1,60 Meter, 2. Lüthje 1,55, 3. Hesse 1,50.
  • Stabhochsprung: 1. Otto Klemp 2,90 Meter.
  • Kugelstoßen: 1. Lüthje 10,20 Meter, 2. Klemp 10,12, 3. Hennings 9,69.
  • Diskuswurf: 1. Zeising 30,41 Meter, 2. Lüthje 27,85, 3. Klemp 26,76.
  • Speerwurf: 1. Lüthje 43,95 Meter, 2. Hennings 42,57, 3. Hans-Georg Zeising 38,76.
  • 4 mal 100 Meter-Klassenstaffel: 1. Jahrgang 1955: 48,0 Sekunden, 2. Jahrgang 1954: 48,7, 3. Jahrgang 1956 50,9.

In der Frauenklasse überragten die Leistungen der ehemaligen Schülerin Renate Hasenbein (Trittau); sie gewann die 100 Meter in 13,7 Sekunden, den Weitsprung und die 600-Meter-Strecke. Ohne Training sprang Renate Schacht 1,30 Meter hoch, Irmtraut Jürs wurde Siegerin im Schlagballwerfen (56 Meter) und im Schleuderballwurf (34,35 Meter). Ferner plazierten sich in den verschiedenen Wettbewerben Sabine Wodarz, Frauke Erichsen, Anke Fuhrken, Edith Muhß und Traute Schacht.

Das Fußballspiel gewannen die älteren Jahrgänge. Sie spielten zunächst temperamentvoll, doch recht zerfahren, bis die bessere Kondition von König und Nußkern den Ausschlag gab und das Spiel 2:1 gewonnen wurde.

Mit der Überreichung der Siegerurkunden, die nach Entwürfen von Doris Lerbs und Christel Klettke angefertigt wurden, schloß Mittelschulrektor Lüth das sportliche Treffen der Ehemaligen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 8.10.1958

 

Dienstag, 14. Oktober 1958

Gelehrter Gast aus Tokio

Professor Dr. Hayakawa schätzt das Plattdeutsche

st. – Zur Zeit weilt ein Besucher aus dem Fernen Osten in unserer Kreisstadt: Dr. Tozo Hayakawa, Dozent der germanischen Philologie an der Gakushin-Universität in Tokio. Er bleibt etwa ein Jahr in der Bundesrepublik, um seine Studien der deutschen Sprache zu erweitern.

In einer fast 50stündigen Luftreise ist er über die Philippinen, Thailand, Indien, Iran und die Türkei zunächst bis Paris geflogen. Von dort ging es weiter nach Bonn, wo er an der dortigen Universität seine Studien beginnen wird. Zunächst aber hat Dr. Hayakawa für ein paar Tage einen Abstecher nach Bad Oldesloe gemacht, um dem Lehrer Heinz Timmermann einen Besuch abzustatten, mit dem er seit zehn Jahren eng befreundet ist. Große Sorge bereitete dem Gast die Nachricht von dem bisher stärksten Taifun seit Menschengedenken, der auch in Tokio umfangreiche Verwüstungen angerichtet hat, wobei Tausende von Menschen getötet oder obdachlos wurden. Mit großer Erleichterung erfuhr er durch einen Luftpostbrief, daß seine Frau und sein Töchterchen Sagiri (deutsch: das Nebelchen) wohlauf sind.

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Für uns Norddeutsche mag es bemerkenswert sein, daß das bevorzugte Studiengebiet Dr. Hayakawas die niederdeutschen Mundarten sind. Plattdeutsche Werke von Klaus Groth, Rudolf Kinau und Fritz Reuter gehören ebenso zu seinem reichen Bücherschatz wie unsere Klassiker, der Heliand sowie alt- und mittelhochdeutsche Werke in der Originalfassung. Außer seiner japanischen Muttersprache spricht er deutsch, englisch, französisch, lateinisch und griechisch. Seine deutschen Briefe schreibt er je nach Belieben in lateinischer oder deutscher Schreibschrift.

Es ist für ihn nicht einfach, sich hier einzugewöhnen. Klima, Ernährung, Sitten und Gebräuche sind ganz anders als in dem fernen Nippon. Was aber besonders ins Gewicht fällt, ist das andere Aussehen der Menschen. Man möge sich, um dies zu ermessen, nur einmal vorstellen. wie einem zumute wäre, wenn man als einziger Europäer in japanischer Umgebung leben müßte. Möge Dr. Havakawa recht viel Freude an seinem Studium unserer Sprache haben und dereinst eine gute Erinnerung an Deutschland mit nach Hause nehmen!

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.10.1958

 

Dienstag, 14. Oktober 1958

Klaus-Groth-Schüler im Stadtparlament

st. – Rektor Volkmann führte die Oberklasse der Klaus-Groth-Schule zur Stadtverordnetensitzung. Bürgerworthalter Rosch begrüßte sie und erklärte: „Wir freuen uns, daß die Jugend der kommunalen Arbeit reges Interesse entgegenbringt.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.10.1958

 

Dienstag, 14. Oktober 1958

Nur noch „Stadtschule“

st. – Von nun an gibt es in Bad Oldesloe nur noch eine Stadtschule. Da nach der Errichtung der Klaus-Groth-Schule die Notwendigkeit zur Unterscheidung zwischen Alter und Neuer Stadtschule weggefallen ist, beantragte die Schulleitung bei der Stadtverordnetenversammlung wieder zu der alten Bezeichnung zurückzukehren. Der Vorsitzende des Schulausschusses, Schömer, befürwortete den Antrag, und demgemäß beschloß das Stadtparlament.

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.10.1958

 

Freitag, 17. Oktober 1958

50-Jahr-Feier des Vesdoro

st. – Aus Anlaß seines 50jährigen Bestehens wird der Verein ehemaliger Schüler der Oberrealschule Oldesloe morgen um 17 Uhr eine Feierstunde in der Aula der Theodor-Mommsen-Schule veranstalten. Um 20.30 Uhr beginnt der Festball im „Oldesloer Hof“. Alle ehemaligen Schüler, deren Angehörige und alle Freunde der Schule sind zur Teilnahme eingeladen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.10.1958

 

Sonnabend, 18. Oktober 1958

Ehemalige Oberschüler feiern Jubiläum

Z. – Zu einer Feierstunde aus Anlaß des 50jährigen Bestehens des Vereins ehemaliger Schüler der Oberrealschule Bad Oldesloe fanden sich viele Mitglieder und Freunde im Festsaal des Theodor-Mommsen-Gymasiums ein, herzlich begrüßt vom 1. Vorsitzenden Willi Wigger.

50 Jahre hätten Schüler aller Jahrgänge ihrer Schule und dem Verein ihre Treue bewahrt, sagte Vorsitzender Wigger. „Selbst zwei Kriege vermochten nicht, diese Bindung zu zerreißen!“ Allen ehemaligen Schülern wünschte der Vorsitzende erholsame Stunden im Kreise alter Freunde.

Herzliche Worte der Erinnerung an Elternhaus und Schule fand Dr. med. Rudolf Greve, ein Abiturient des Jahres 1931. Nicht nur als ehemaliger Schüler, sondern auch als Arzt sprach er zu den Anwesenden.

Als Hausherr überbrachte Oberstudiendirektor Staberock die Grüße der alten Schule. Seit einem Jahr sei der Bau zeitgemäß, auch innerlich verschönt. Außer dem Jubiläum des Vesdoro könne auch das goldene Richtfest der Schule gefeiert werden, die, so berichtete, der Direktor, vor 50 Jahren erbaut worden sei. Heute trüge die Schule den Namen des größten Gelehrten Schleswig-Holsteins: Theodor Mommsen! Ihm zu Ehren würde im November, wie alljährlich, das Theodor-Mommsen-Fest würdig begangen. Ein ehemaliger Schüler, Dr. Gerhard Stoltenberg, werde die Festansprache halten.

Der Redner schloß mit dein Wunsch, daß der jungen Generation die Verbindung mit der Tradition erhalten bleibe, und daß das Fest für alle ein Tag innerer Gemein-schaft werden möge.

Das Schulorchester unter Leitung von Studienrat Alshuth umrahmte die Feierstunde.

Auf dem Festabend im „Oldesloer Hof“ überreichte eine Abordnung der Vereinigung ehemaliger Stormarn-Schüler aus Ahrensburg, die bereits an der Nachmittagsfeier teilgenommen hatte, eine Vorstandstischglocke. Bei Tanz und Geselligkeit blieben die Vesdoro-Mitglieder und ihre Gäste lange beisammen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.10.1958

 

Donnerstag, 23. Oktober 1958

Doppelfenster für die Klaus-Goth-Schule

st. – Die für den Neubau der Klaus-Groth-Schule bereitgestellten Mittel reichen aus, um nachträglich Doppelfenster einsetzen zu lassen. Weiter genehmigte der Magistrat die Aufstellung eines zusätzlichen Fahrradständers. 94 Schüler haben von der Schulleitung die Erlaubnis bekommen, wegen ihres langen Weges das Fahrrad zu benutzen. Der vorhandene Ständer reicht aber nur für 80 Räder.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.10.1958

 

Donnerstag, 23. Oktober 1958

Turnhallenbau macht Fortschritte

st. – Die Mittelschulturnhalle ist jetzt voll eingedeckt, und die Putzarbeiten sind bereits im Gange. Die Halle wird einen Schwingfußboden erhalten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.10.1958

 

Sonnabend, 25. Oktober 1958

Mittelschüler blicken hinter Filmkulissen

st. – Seit einigen Jahren gibt es an der Mittelschule eine Arbeitsgemeinschaft Film. Sie macht interessierte Schüler des letzten Jahrgangs näher mit diesem Ausdrucksmittel unserer Zeit bekannt und führt sie in sein Wesen und seine Möglichkeiten ein.

Das Kino ist nun einmal ein Teil der Umwelt unserer Jugend, und deshalb ist es gut, wenn sie nicht nur passiv seinem Sog erliegt, sondern sich aktiv mit ihm auseinandersetzt. Lehrer Helmut Stummel, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft, begrüßt die Desillusionierung, die als Folge beispielsweise eines Atelierbesuchs eintreten muß. Denn dort sehen ja die Schüler, wie ein Film „gemacht“ wird. Nach seiner Erfahrung trägt die Arbeitsgemeinschaft dazu bei, daß Urteilsvermögen der Schüler zu schärfen: „Wenn ein Film tiefen Eindruck auf sie macht, dann ist an ihm etwas dran!“

Die beiden Gruppen der Arbeitsgemeinschaft sahen jetzt in den Thalia-Lichtspielen einen Streifen der Real-Film „Magic des Zelluloids“. Der gegenüber allen filmkünstlerischen und filmkunstlichen Dingen sehr aufgeschlossene Besitzer dieses Theaters, Wilhelm Viercke, hatte für ihn die Vorführung vermittelt. Der Bildstreifen veranschaulicht nach einer Idee von Ekkehard Scheven die Arbeit für und an einem Film mit den verschiedenen Komponenten, das Zusammenwirken und Zusammenklingen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.10.1958

 

Mittwoch, 29. Oktober 1958

Im Verdacht der Unfallflucht

st. – Schon wieder ein Fall von Fahrerflucht im Stadtgebiet. Als der 14jährige Schüler Rolf-Dieter Laube vom Eichenkamp gegen 17.55 Uhr mit seinem Fahrrad aus dem Seitenweg gegenüber dem Neuen Friedhof kam, wurde er beim km- Stein 40,8 auf der Bundesstraße 75 von einem Lastwagen erfaßt, der in Richtung Hamburg fuhr. Der Junge wurde zu Boden geschleudert und stürzte kopfüber in den Chausseegraben, wo er bewußtlos liegen blieb. Ohne sich um den Unfall und den verletzten Jungen zu kümmern fuhr der Lkw-Fahrer unerkannt weiter. Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat sofort eine Großfahndung nach dem Fahrer eingeleitet, die bisher aber ohne Erfolg blieb. Möglicherweise hat er den Unfall gar nicht bemerkt. Die Polizei bittet ihn, sich zu melden, um sich von dem Verdacht der Fahrerflucht zu befreien.

STORMARNER TAGEBLATT vom 30.10.1958

 

Montag, 3. November 1958

Hoisdorfs erster Rektor

st. – Hoisdorf. Der bisherige kommissarische Leiter der Volksschule, Lehrer Hansjoachim Berg, wurde mit Wirkung vom 1. Oktober zum Rektor ernannt und mit der Führung der Schule beauftragt. Schulrat Heitmann überreichte ihm die Ernennungsurkunde des Kultusministers und sprach den Wunsch aus, daß die begonnene Arbeit froh und freudig fortgesetzt werden möge.

Rektor Berg, am 20. Februar 1921 in Stettin geboren, kam 1947 an die Oldesloer Stadtschule. Nach bestandener Erster Lehrerprüfung wirkte er von 1952 bis 1954 an der Königin-Luise-Schule, anschließend am Aufbauzug in Aumühle. In diesem Sommer wählte ihn die Gemeinde Hoisdorf zum Schulleiter für den in den Ruhestand getretenen Hauptlehrer Ebel. Die Schule Hoisdorf hat damit in ihrer langjährigen Geschichte zum ersten Mal einen Rektor.

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.11.1958

 

Dienstag, 4. November 1958

Abschied von Rolf-Dieter

st. – Unter großer Anteilnahme wurde auf dem Neuen Friedhof der 14jährige Mittelschüler Rolf-Dieter Laube beigesetzt. Mit den Angehörigen nahmen auch seine Klassenkameraden von ihm Abschied. Der Junge war am letzten Mittwoch gegen 18 Uhr gegenüber dem Neuen Friedhof in der Hamburger Straße von einem Lkw erfaßt worden und seinen Verletzungen im Krankenhause erlegen. Es ist bisher nicht gelungen, den Lkw-Fahrer, der seine Fahrt nach dem Unfall fortgesetzt hatte, zu ermitteln.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.11.1958

 

Dienstag, 11. November 1958

Theodor-Mommsen-Schüler musizieren

st. – Morgen abend veranstaltet das Orchester der Theodor-Mommsen-Schule unter Leitung von Studienrat Fritz Alshuth in der Aula des Gymnasiums ein Konzert mit Werken von Händel, Mozart und Hessenberg.

STORMARNER TAGEBLATT vom 11.11.1958

 

Mittwoch, 12. November 1958

Theodor-Mommsen-Schüler musizierten

Hv. – In Würdigung des in den November fallenden Tages der deutschen Hausmusik boten unter der Leitung von Studienrat Fritz Alshuth kleine und große Musikanten der Theodor-Mommsen-Schule ein vielseitiges Schülerkonzert, in dem neben dem Schulorchester Solisten auf Klavier, Geige und Violoncello musizierten und, wie man mit Freuden feststellen konnte, durchweg gut musizierten. Dies gilt für die Kleinsten der Musikanten wie für die Größeren, die teilweise schon eine beachtliche künstlerische Reife aufweisen.

Oberstudiendirektor Staberock begrüßte zu Beginn des Abends die zahlreichen Gäste und wies in kurzen Worten auf den Sinn dieses jugendlichen Musizierens hin.

Das Programm umfaßte Meister wie Händel, Bach, Mozart, Schubert u.a. Durch die eingefügten kleinen solistischen Darbietungen zwischen den Orchesterwerken, war für viel Abwechslung gesorgt.

Besonders viel Beifall erntete mit Recht die Gruppe der drei Streichsolisten (Karsten Schiele, Jutta Meyn und Ulrich Alshuth). Die jungen Musiker bewiesen mit ihrem Spiel ernste Arbeit und entwickeltes Niveau. Auch die Leistung des jungen Helmut Riedell (Violinkonzert D-Dur von Mozart) war anerkennenswert.

Unter den Klaviervorträgen sprachen besonders die Schubert-Werke durch ihre einfühlsame Wiedergabe an. Dieses gilt sowohl für die letzte Gruppe (Elisabeth Schütt, Heidi Klimitz, Klaus-Peter Schmidt-Kufeke) als auch für die kleine Heike Clausen (Schubert-Tänze).

Das Orchester zeigte mit vier Werken wiederum den Ernst und die Frische seines Musizierens.

Der erfreuliche Abend war ein neuer Beweis dafür, daß unter der Jugend unserer Stadt die Musik mit viel Liebe und Ernst gefördert wird.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.11.1958

 

Donnerstag, 13. November 1958

Wie denkt die Jugend über Auslandsfahrten?

st. – Unter dem Titel „Frankreich durch die Kamera einer Jugendgruppe gesehen“ soll morgen abend im Festsaal der Kreisberufsschule eine Stellungnahme zu dem vielerörterten Problem der Auslandsfahrten erfolgen. Es laden dazu ein die Spielschar Wesermünde-Stormarn und die Fahrtengruppe der Kreisberufsschule.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.11.1958

 

Freitag, 14. November 1958

Wie denkt die Jugend über Auslandsfahrten?

Erfahrungen gegen Vorurteile

st. – Vor einigen Jahren wurde in der Kreisstadt eine fast leidenschaftliche öffentliche Diskussion darüber geführt, ob unsere Jugend, insbesondere die Schuljugend, ins Ausland fahren solle. Um dieses Thema ist es nie ganz Still geworden, und nicht ohne Grund veranstaltete jetzt die Spielschar Wesermünde-Stormarn mit der gleichen Fragestellung einen Lichtbildabend im Festsaal der Kreisberufsschule.

Die Leiterin der Spielschar, Berufsschullehrerin Frau Albrecht, nannte eingangs in einer Ansprache einige der Hauptargumente gegen die Auslandsfahrten:

  • Lernt lieber erst einmal Deutschland kennen!
  • Wie gefährlich ist das, was kann da alles passieren!
  • Wir sind früher auch nicht ins Ausland gekommen.
  • Es ist Unfug, die Jugend zu verwöhnen: Nachher paßt ihr zu Hause gar nichts mehr.

Frau Albrechts Antwort: „Alle diese Schlagworte haben natürlich etwas wahres an sich. Oftmals werden aber auch einzelne Erlebnisse und Erfahrungen verallgemeinert und übertrieben. Gegner der Auslandsfahrten sollten bedenken, daß die Schulen sich mit Erfolg bemühen, den Schülern die engere Heimat zu zeigen. Und Fahrtengruppen, wie etwa die der Kreisberufsschule, deren Stamm bereits einen guten Gesamteindruck von der Heimat hat, sollte man zugestehen, sich einmal im Jahr zusätzlich in der Fremde um zu sehen. Warum? Frau Albrechts Gründe:

  • Man kann von anderen Völkern manches profitieren, was dem eigenen Volkscharakter nur von Nutzen ist. Es wäre wünschenswert, daß der deutsche Kraftfahrer die finanzielle Möglichkeit hätte, seine erste Fahrpraxis im Ausland, vor allem in Frankreich, zu erwerben. Dort fährt man ohne Schimpfen und Rücksichtslosigkeit und findet Leute, die einem freiwillig ihre Hilfe anbieten und bei gelegentlichen kleinen Versehen höflich schmunzeln, anstatt Tobsuchtsanfällen zu bekommen.
  • Was alles passieren kann? In Bezug auf Verkehrsunfälle hat sich die Spielgruppe Wesermünde-Stormarn mit der Fahrtengruppe der Kreisberufsschule bisher im Ausland – gleich ob in Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien oder Spanien – sicherer gefühlt als bei der An- und Abfahrt durch Deutschland. Selbst verständlich muß man sich im Ausland gut benehmen.
  • Frühere Generationen sind auch nicht ins Ausland gefahren? Wenn in der Jugend der Drang in die Ferne nicht geweckt werden soll, dann dürfte eine ältere Generation nicht Autos am Fließband herstellen und Flugzeuggeschwindigkeiten entwickeln, daß die Entfernungen immer mehr zusammenschmelzen. Man kann doch auch die Menschheit in einer Zeit, wo man sich darauf vorbereitet, auf dem Mond zu landen, in ihrer Freizeit nicht zu einem Umkreis von 100 oder 1000 Kilometer festbinden!
  • Wenn man etwas Positives zu diesem Problem beitragen will, dann soll man sich an das geplante Losfahren einzelner wenden und Gruppen oder Schulklassen bei der sorgsamen Vorbereitung von Auslandsfahrten unterstützen.
  • Die Jugend wird durch solche Fahrten verwöhnt? Nach den mehrjährigen Erfahrungen der Referentin haben sich die teilnehmenden Jugendlichen charakterlich nicht zu ihrem Nachteil, sondern zu ihrem Vorteil entwickelt. Und wie begeistert begrüßen sie bei der Rückkehr den ersten deutschen Fluß und den ersten deutschen Wald!
  • Im Hinblick auf die gegenwärtige Französische Woche in Bad Oldesloe waren folgende Feststellungen besonders interessant: „Viele von uns hatten sich von den Franzosen eine völlig falsche Vorstellung gemacht. Statt des vermeintlichen Feindes traten uns überall Menschen mit Herz und Gemüt entgegen, Menschen, die man leben mußte, die oft ganz von selbst ihr Bedauern darüber aussprachen, daß wir Krieg miteinander gehabt hätten.“

Dann sahen die Besucher des Abends viele Lichtbilder, zum Teil von Farbfotos zweier Frankreich-Fahrten: Kirchen, Burgen, Schlösser, Küstenstraßen, Boulevards und Gassen, natürlich auch die Campingplätze mit dem Stormarner Bus, der sogar einen Arzt mit sich führte. Von Zeit zu Zeit unterbrachen stimmungsvolle Chorlieder die Vorführung. Vor diesen Eindrücken hätte wohl auch der zäheste Gegner von Auslandsfahrten unserer Jugend kapituliert.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.11.1958

 

Montag, 24. November 1958

VESDORO-Vorstand wiedergewählt

st. – Der Verein ehemaliger Schüler der Oberrealschule wählte auf seiner Generalversammlung im „Deutschen Haus“ den bisherigen Vorstand wieder. Das traditionelle Grünkohlessen soll am 17. Januar stattfinden, dazu sollen erstmalig die Damen der Mitglieder sowie außer den Schülern auch die Schülerinnen der Prima und Sekunda der Theodor-Mommsen-Schule eingeladen werden. Weiter werden von dem Verein für das kommende Jahr ein Mai-Ausflug, eine Sportveranstaltung im Sommer und ein Herbstvergnügen geplant.

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.11.1958

 

Freitag, 28. November 1958

Oratorium leitete Theodor-Mommsen-Fest ein

Hv. – 100 Jahre werden im nächsten Jahr vergangen sein, seit Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 bis 1847), der früh verstorbene Meister der Romantik, in Hamburg geboren wurde. Aus diesem Anlaß hatte es sich Studienrat Fritz Alshuth zur beachtenswerten Aufgabe gemacht, eines der großen Werke dieses Meisters, das Oratorium „Elias“ (nach Worten des Alten Testaments, op 70) als Auftakt zu den diesjährigen Theodor-Mommsen-Festtagen des Oldesloer Gymnasiums aufzuführen.

Mit Schulchor, Schulorchester, Oldesloer Instrumentalisten, dem Hamburger Kammerorchester und seinen jugendlichen Solisten sowie mit Ingeborg Stumpf, Jörn Harder und Heiko Wolgast vollbrachte Studienrat Alshuth eine Leistung, die größte Anerkennung verdient.

In dem „‚Elias“ neben „Paulus“ das bedeutsamere der beiden Oratorien, 1846 in Birmingham uraufgeführt (wenige Monate danach verstarb der Komponist), verbindet sich, wie in allen bedeutsamen Werken des Meisters, klassisches Formbewußtsein mit der romantischen Gefühlswelt; ein unerschöpflicher Melodienreichtum, Lebendigkeit, tiefes religiöses Empfinden zeichnen dieses Werk aus.

Unter der straffen Führung des Dirigenten entfaltete der Schulchor seinen schönen Stimmenreichtum und brachte, als Stütze des Werkes, die Volkschöre und kleinen Chöre frisch und diszipliniert durchgearbeitet. Ein besonderes Lob den jugendlichen Solisten, Jutta Meyn (mit einem ansprechenden, warmen Alt) und Barbara Schmidt (mit ihrem knabenhaften, hellen, hohen Sopran), sowie Gerlinde Graw und Winfried Maczewski.

Ausgezeichnet war Ingeborg Stumpf (Sopran), die ihren Partien die nötige Erlebniskraft zu geben wußte. Jörn Harder (Bass) verkörperte den Elias mit einer weichen, sonoren Stimme, der junge Heiko Wolgast erfreute durch seinen leichten, ansprechenden Tenor.

Das Orchester war dem Chor und den Solisten ein unterstützender, mitgehender Klangkörper.

Das Publikum (die Aula war überfüllt) dankte allen Mitwirkenden und dem Leiter herzlichst fürs den erlebnisreichen Abend.

STORMARNER TAGEBLATT vom 29.11.1958

 

Sonnabend, 29. November 1958

Theodor-Mommsen-Feier in Bad Oldesloe

Im Mittelpunkt der Theodor-Mommsen-Feier in der Aula des Oldesloer Gymnasiums stand die Festrede des Bundestagsabgeordneten Dr. Gerhard Stoltenberg über „Staatsbewußtsein – Tradition und Neuaufbau“.

Nach dem Festkonzert am Freitagabend war die Aula bei dieser Feier wiederum bis auf den letzten Platz besetzt. Oberstudiendirektor Staberock wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß die Theodor-Mommsen-Schule zum neunten Male seit Übernahme des Namens den Geburtstag ihres geistigen Schutzpatrons feiere.

„Der 30. November 1817 war, wie der diesjährige, ein Sonntag. Theodor Mommsen war wahrhaft ein Sonntagskind. Er ist in Garding geboren; aber seit seinem dritten Lebensjahr ist Oldesloe die Stadt seiner Jugend, ist seine Heimat. Am 8. November 1843 unterzeichnet er die Ankündigung seiner Thesen, die er zur Erlangung seiner juristischen Doktorwürde in Kiel verteidigen will, mit der Unterschrift „Theodoris Mommsen, Oldesloensis“. Damit bezeichnet er Oldesloe ausdrücklich als seine Heimatstadt"

Die Rede, die der Enkel Ernst Wolf Mommsen im vorigen Jahr am Festtag der Schulgemeinschaft hielt, hat, wie der Oberstudiendirektor erwähnte, eine lebhafte Aussprache ausgelöst. Eine Briefmarkenserie der Bundespost verkündet gerade jetzt den Ruhm des größten Gelehrten Schleswig-Holsteins.

Der Oberstudiendirektor drückte dann seine besondere Freude darüber aus, daß sich Dr. Gerhard Stoltenberg bereit erklärt habe, die Festrede zu übernehmen. „Vor neun Jahren hat er von dieser Stelle aus noch in der alten Aula die Abschieds- und Dankesworte seines Abiturientenjahrgangs an uns gerichtet. Wenn er als Vertreter einer der jüngsten Generationen in die Tradition, die die Schule trägt, hineintritt, können wir Älteren uns freuen und ihm herzlich danken.“

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Unter großem Beifall nahmen dann die Oberprimaner Udo Heeren und Reimer Alpen die diesjährigen Theodor-Mommsen-Prämien entgegen, die auch diesmal Ernst Wolf Mommsen gestiftet hatte. Nachträglich – „damals hat es sie noch nicht gegeben“ – erhielt sie auch Dr. Stoltenberg unter der herzlichen Anteilnahme der Anwesenden, unter denen sich als Vertreter der Stadt Bad Oldesloe als Unterhaltsträgerin der Schule Bürgermeister Barth, ferner Landrat Dr. Haarmann, der Vorstand des Elternbeirats, der Schulrat und die Leiter der anderen Oldesloer Schulen, der Vorstand des Vesdoro, Eltern, ehemalige Schüler und viele Gäste befanden. Der Feier wohnten, besonders herzlich begrüßt, die Oberstudiendirektoren Südholsteins bei, die ihre Arbeitstagung eigens zu diesem Zweck nach Bad Oldesloe gelegt hatten.

Den musikalischen Rahmen boten das Schülerorchester und der Schulchor unter Studienrat Alshuth mit Werken von Händel, Brahms und Haydn.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.12.1958

 

Sonnabend, 29. November 1958

Gymnasiasten spielten Anton Tschechow

Wim. – Die Schülermitverantwortung des Theodor-Mommsen-Gymnasiums Bad Oldesloe veranstaltete im sehr gut besuchten „Oldesloer Hof“ einen Ball. Den heiteren Auftakt dazu gab die Aufführung dreier Humoresken von Anton Tschechow. Es handelt sich um Jugendwerke, in denen der spätere Meister der russischen Komödienkunst feinere Mittel nur andeutet und sich mehr auf die Wirkung der einfachen sozialkritischen Fabeln verläßt.

In der ersten „Der Dicke und der Dünne“ verspottet Tschechow den Kotau vor dem Titel. In „Das Kunstwerk“ macht er das prüde Bürgertum lächerlich. „Das Chamäleon“dient ihm dazu, die feige Verschlagenheit des subalternen Obrigkeitsdieners zu geißeln. Tschechow macht das mit aller Direktheit. Jedes Mal zeichnet er köstliche Typen.

Ganz einfach war die Einstudierung für den Spielleiter Studienrat Karl-Heinz Hartmann und seine Darstellerschar sicher nicht. Sie konnten sich nicht damit begnügen, die burlesk-komischen Effekte herauszuarbeiten. So simpel ist Tschechow nicht einmal in seinen frühesten Stücken. Die psychologische Motivierung mußte schon ein bißchen sichtbar gemacht werden.

Am besten gelang das Jochen Becker, sogar in zwei Rollen. Zuerst posiert er als arrivierter Lebenskünstler bei einem guten Mahl. Jovial empfängt er einen armen Jugendfreund. Beiläufig bemerkt er, er habe es zum Geheimrat gebracht, und erstarrt in ungläubigen Staunen, als sein Titel den Jugendfreund bis zur Unterwürfigkeit einschüchtert. Als Polizeivorsteher gibt er sich zuerst selbstgefällig polternd und rücksichtslos. Bald aber hängt er die Fahne nach dem Wind und kriecht schließlich sogar vor einem Hund, weil er einem General oder doch dessen Bruder gehört. Alle diese Phasen machte Jochen Becker mit komödiantischem Vergnügen deutlich.

Ihm am nächsten kam, stark karikierend, Gernot Tromnau. Fritz Guercke, Jochen Düllmann, Hartmut Albrecht, Brigitte Werner und Horst Stegert – in der Reihenfolge des Programmzettels genannt – lösten ihre Aufgaben löblich und gewandt. In einem eingefügten Bauerntanz, den Gabriele Schmidt einstudiert hatte, gefielen Gisela Dells, Barbara Schmidt, Hilde Schoop, Brigitte Werner, Jürgen Peter, Reinhard Schmidt, Horst Stegert und Hartwig Wolgast. Ihnen ein Sonderlob für das pantomimische miterleben der Spiels. Ulrich und Dietger Alshuth waren die Musikanten der Aufführungen.

Ein rechter Spaß für die Mitwirkenden und für die am Schluß stürmisch applaudieren Zuschauer!

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.12.1958

 

Mittwoch, 10. Dezember 1958

Noch keine Warmwasserduschen für Sportler

st. – Als einen unmöglichen Zustand bezeichnete der Stadtverordnete Ernst Kindt am vergangenen Montag im Stadtparlament das Fehlen von Warmwasserduschen in den Umkleideräumen am Exer. Im Interesse der Sportvereine und Schulen bat er, sogleich diesem Zustand ein Ende zu machen und zu diesem Zweck 4000 DM zu bewilligen.

Der Vorschlag löste eine lebhafte Aussprache aus. Bürgerworthalter Willy Rosch fragte den Antragsteller, ob er Vorschläge zur Finanzierung machen könne. Stadtverordneter Kindt meinte, daß der VfL 1200 DM beisteuern würde. Es sei auch sicherlich möglich, auf Antrag Sportförderungsmittel zu erhalten.

Stadtrat Willy Mahrdt wies darauf hin, daß die Stadt für außerplanmäßige Ausgaben in Höhe von 46.000 DM noch keine Deckung habe. Ohne gesicherte Finanzierung könne bei aller Würdigung der Notwendigkeit einer solchen Maßnahme kein bindender Beschluß erfolgen.

Die Umkleideräume auf dem Exer besitzen gegenwärtig nur zwei Kaltwasserduschen. Stadtrat Carl Hoffmann erklärte sich als Elektrofachmann bereit, für 2000 DM die gewünschten Duschen zu liefern und zu installieren. Die Angelegenheit wurde dem Magistrat überwiesen. Er soll die Frage der zweckmäßigsten Anlage und die Möglichkeiten der Finanzierung klären.

STORMARNER TAGEBLATT vom 10.12.1958

 

Sonnabend, 13. Dezember 1958

Dr. Hessenauer vor den Lehrern

Mit großem Interesse wurden in der Tagung des Ortslehrerverbandes Bad Oldesloe die Ausführungen des Landesbeauftragten für staatsbürgerliche Bildung in Schleswig-Holstein, Oberregierungsrat Dr. Hessenauer, Kiel, über „Staatbürgerliche Bildung“ und „Berliner staatsbürgerliche Lehrerseminare“ aufgenommen. Der Referent bezeichnete in einem geschichtlichen Rückblick die staatsbürgerliche Erziehungsarbeit der Weimarer Republik als auf falschem Gleis stehend und wies auf die Bedeutung der Bundes- und Landeszentrale für Heimatdienst als wesentliche Vermittler staatsbürgerlicher Bildung heute hin. Eine sehr angeregte Debatte zeigte die Tiefenwirkung des Vortrages auf, in der Dr. Hessenauer zahlreiche Fragen beantwortete. Er schloß mit Professor Berschlössers Worten: „Wer Bekenner ist, bekennt.“ Finanzinspektor Gerner sprach über das neue Lohnsteuerrecht.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.12.1958

 

Donnerstag, 18. Dezember 1958

Warme Duschen für Sportler

st. – Der Magistrat hat beschlossen, die beiden vorhandenen Kaltduschen in den Umkleideräumen am Exer mit einem elektrischen Durchlauferhitzer zu versehen. Damit wird einem dringenden Wunsch der Sportvereine und Schulen Rechnung getragen. Die Anlage kostet keine 500 DM. Die Stadt behält aber weiter den Plan im Auge, fünf Warmwasserduschen in einem gekachelten Raum einzurichten.

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.12.1958

 

Freitag, 19. Dezember 1958

Weihnachtsmusik

st. – Königin-Luise-Schüler aller Jahrgänge musizieren morgen abend in der Aula ihrer Schule unter Leitung von Ulrich Riedell. Auf dem Programm stehen weihnachtliche Lieder, Kantaten und Instrumentalstücke.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.12.1958

 

Dienstag, 23. Dezember 1958

Einbrecher nahm Mikroskope mit

st. – Bei einem nächtlichen Einbruch in die Stadtschule wurden aus einem Klassenraum drei Mikroskope der Marke Küstemann und etwa zehn Lupen gestohlen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.12.1958

 

Sonntag, 28. Dezember 1958

Lehrer i.R. Heinrich Timmermann im 90. Lebensjahr gestorben.

 

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